dato Denkwerkzeuge

Eigenlob

Ich werde diesmal etwas tun, was ich sehr selten mache. Ich werde mich selber loben. Es gibt ein paar Dinge, die ich wirklich gut kann, oder auf die ich wirklich stolz bin, und von denen möchte ich auch einmal schreiben.

Allzuoft drehen sich die Beiträge ja um Defizite oder Unfähigkeiten, und diesmal möchte ich Ihnen - rundum positiv - einen Beitrag voll satter Zufriedenheit anbieten.

3:59:28
Ja, ich bin beim Wien-Marathon unter vier Stunden geblieben. Und ich bin sehr stolz darauf, denn wie anstrengend das war, kann wahrscheinlich nur jemand nachfühlen, der Ähnliches auf sich genommen hat. Im Vorjahr haben mir das heisse Wetter und die Tatsache, dass ich als Anfänger so gut wie alle Anfängerfehler gemacht habe, einen Strich durch die Rechnung gemacht: 4h 14min war nicht das, was ich wollte. Aber heuer habe ich es geschafft. Welch ein wunderbares Gefühl, selbst jetzt, Wochen danach, freue ich mich noch.

Zusammenhänge und Strukturen
Das Erkennen von Zusammenhängen und Strukturen, das Gewinnen eines Überblicks ist eine ausgesprochene Stärke von mir. Es fällt mir sehr leicht, mir bis dahin unvertraute Informationen aufzunehmen und zwischen Ihnen Zusamenhämge herzustellen. Gerade bei der Erstellung von Auftragssoftware oder bei Beratungsgesprächen ist das eine sehr wertvolle Eigenschaft. Ich verstehe sehr schnell, was der Kunde möchte und kann schon mit Lösungsansätzen aufwarten, während noch erklärt wird. Das überrascht meine Gesprächspartner oft, weil ich dadurch auch andere und umfassendere Zusammenhänge berücksichtigen kann. Und es macht Spaß, weil rasch ein gemeinsames Verständnis hergestellt wird.

Ein Super-Chef
Ausserdem bin ich ein Super-Chef. Ich kann kritisieren ohne nachtragend zu sein und mache das so frühzeitig, dass es für niemanden zu einer persönlichen Sache wird. Und ich mache das aber auch so nachdrücklich, dass es zu keinen Missverständnissen kommt. Aber zu einem Super-Chef gehört natürlich noch mehr. Ich kann klar formulieren, was ich möchte und dort wo ich es nicht kann, akzeptiere ich die Ergebnisse, wie immer sie auch ausfallen. Ergebnisorientierung ist mir wichtiger als Anwesenheit, das schätzt vor allem unser frischgebackener Vater, der so viel Zeit bei seinem Baby verbringen kann. Aber auch die anderen MitarbeiterInnen wissen, dass private Notwendigkeiten ihren Platz haben und wissen, dass Privat und Job hier kein entweder/oder darstellen.
Ich delegiere gerne und weiß, dass die Ergebnisse nicht unbedingt die sind, die ich selbst erzielt hätte. Aber das ist die Last und die Lust am delegieren, weil ich meine MitarbeiterInnen ja habe, weil sie manches besser können als ich.
Ich bin gerne "Chef" und finde gut die Balance zwischen der notwendigen Strenge und dem augenzwinkernden Unernst, der den Dingen ihre lästige Schwere nimmt.

Handschlagqualität
Was man mit mir ausmacht, hält. Ich bin in höchstem Maß verlässlich und vertrauenswürdig. Auch ohne Verträge und Vereinbarungen. Auch wenn diese Verlässlichkeit manchmal meinen eigenen Interessen zuwiderläuft, fühle ich mich an gegebene Zusagen gebunden. Nicht umsonst besteht unser Kundenstock überwiegend aus Stammkunden, die wir zum Teil seit mehr als 10 Jahren betreuen.

Gelassenheit
Wahrscheinlich zählen meine Gelassenheit und Entspanntheit zu meinen angenehmsten Eigenschaften. Sehr selten nur bin ich ungeduldig und noch viel seltener lasse ich das meine Umgebung spüren. Ich lasse mich von scheinbaren Wichtigkeiten nicht treiben und versuche, die buddhistische Regel "Wenn du gehst, geh, wenn du stehst, steh, wenn du sitzt, sitz." zu beherzigen. Dadurch findet eine Entschleunigung meines Alltags statt, die es mir erlaubt mich auf die Qualität meiner Tätigkeiten zu konzentrieren. ganz im Seiwert schen Sinn: Wenn du es eilig hast, geh langsam.

Fazit
Das war gar nicht einfach. Aber es macht Spaß, "gut" über sich zu reden, auch wenn es nicht leicht fällt, das so öffentlich festzuschreiben. Wer weiß, wer da manches ganz anders sieht. Aber vielleicht ist das eine oder andere ja auch mehr Ziel als Tatsache. Nur meine Marathonzeit, die ist überprüfbar.

Ausblick
Natürlich liegt es nahe, demnächst über Schwächen zu schreiben. Denn nur wer seine Schwächen kennt, kann auch etwas dagegen machen. Aber ob ich beim Offenlegen meiner Schwächen ein ähnliches Vergnügen habe, bleibt abzuwarten.

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