dato Denkwerkzeuge

Leider kein iPhone

2010/06

Ich gebe es gerne zu, ich bin ein Fan von klugen oder eleganten Ausrüstungsteilen. Egal ob im IT Bereich, bei meinem Mountainbike oder der Kletterausrüstung: ich bin, was manche "ausrüstungsgeil" nennen.

Kein Wunder also, dass das iPhone an meinem Konsumhorizont aufgetaucht ist, unentrinnbar.

Ich bin mit meinem Mobiltelefon ja recht glücklich, weil es tut, was ich brauche. Das sind die klassischen Anforderungen an ein Businesshandy. Telefonieren (also lange Akkulaufzeit), SMSen, Kalender, Kontakte und ToDos mit Outlook synchronisieren. Ein paar Anwendungen um Sprachnotizen aufzunehmen, ein kluger Taschenrechner. Alles anpassbar an meine Wünsche, von der Farbgebung über die Schrift bis zum Layout.

Aber weder ist es sehr sexy, noch sehr cool, auch lassen Software und Ausstattung in Details zu wünschen übrig. Und die paar Male, wo ich ein iPhone benutzen konnte, erschien mir mein eigenes Telefon danach immer ein bisschen altbacken.

Kein Wunder also, dass ich die nächtbeste Gelegenheit nutzte und mir ein iPhone zulegte.

Der erste Eindruck
Der erste Eindruck war wirklich wunderbar. Kleine Verpackung, elegant, drin das iPhone samt Zubehör. SIM-Karte eingelegt und schon kann man telefonieren. Die Steuerung des TouchScreens ist flüssig und wirklich sehr gelungen. Die erste Stunde war es eine Freude, alles auszuprobieren. Da war es noch verschmerzbar, dass man für die Freischaltung des iPhones iTunes auf seinem Rechner installieren muß, um alle Funktionen nutzen zu können.

Die erste Ernüchterung
Die erste Ernüchterung kam, als sich die Termine meines Kalenders nicht mit allen Detailinformationen synchronisieren ließen. Aber das war ich noch bereit, in Kauf zu nehmen, war doch der Rest so sexy und cool.

Aber leider hat die flüssige, elegante und keiner Erklärung bedürfende Benutzbarkeit auch ihren Preis. Man kann so gut wie nichts an eigene Ansprüche anpassen. Farben, Layouts, Buttons, Töne, Anwendungen alles kann nur in geringstem Maß konfiguriert und verändert werden. Klar, dass dann kein großer Erklärungsaufwand notwendig ist.

Die nächste Ernüchterung
Die nächste Ernüchterung war dann schon Enttäuschung. Es gibt keine einfache Möglichkeit, die Tasks aus Outlook mit dem iPhone zu synchronisieren, iTunes macht das nicht. Und das ist ein KO-Kriterium für mich.

Ich habe dann versucht mit Applikationen aus dem Apple-Store irgendeine Alternativlösung zu basteln, aber das hätte dazugeführt, dass ich anstelle von "anstecken, einatmen, ausatmen, abstecken", wie ich es jetzt gewohnt bin, verschiedene Progrämmchen starte, Passworte eingebe und an jeden Schritt selber denken muß. Nada.

Ich bin nicht zum iPhone kompatibel
Ich bin jetzt klüger. Das iphone ist eine wunderbare Sache, teuer, gut und von hoher Qualität. Aber ich passe nicht dazu. Mal sehen, vielleicht sind die Android-Telefone ja eine Alternative.

Weitere Infos

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