dato Denkwerkzeuge

Kampf dem Post-Holiday-Syndrom

2010/2

Jetzt, wo alle so richtig mitten in der Arbeit stecken und der nächste Urlaub weit weg ist, widmen wir uns, nein, nicht dem leeren Schreibtisch vor Ihrem Urlaub, sondern dem danach. Wer aus dem Urlaub kommt und Angesichts seines Schreibtisches und seines Mailordners gleich wieder abreisen möchte, hat es.

Das Post-Holiday-Syndrom. Aber es ist heilbar.

"Schätzungsweise 35 Prozent der Arbeitnehmer haben nach den Ferien ernsthafte Eingewöhnungsschwierigkeiten, die mit physischen und psychischen Symptomen einhergehen. Experten sprechen vom "Post-Holiday-Syndrom"" schreibt Psychologie-Heute. Der - nach dem Urlaub - volle Schreibtisch und ein überquellender Posteingang tun das ihrige.

Vor dem Urlaub ist nach dem Urlaub
Sorgen Sie vor dem Urlaub vor. Wie so oft ist Delegieren ein zentrales Mittel - was schon während Ihres Urlaubs von KollegInnen erledigt wird, brauchen Sie nicht mehr zu machen. Sorgen Sie rechtzeitig vor Ihrem Urlaub dafür, dass Aufgaben übernommen werden können. Vielleicht bewährt sich das ja so gut, dass Sie das beibehalten wollen. Passwörter, Zugangsdaten, Prozessschritte - halten Sie alles schriftlich fest und Ihre KollegInnen werden es Ihnen danken und Sie im Urlaub nicht stören.

Planen Sie schon vor Ihrem Urlaub die ersten beiden Wochen danach. Planen Sie doppelt so viel Pufferzeiten wie üblich, lassen Sie viel Luft und machen Sie wenig Termine, auch wenn Sie wissen, dass Sie nach dem Urlaub vor Energie platzen werden. Ihre Energie soll ja ein Weilchen vorhalten. Planen Sie sich ein paar Zuckerl ein, Dinge, die Sie gerne tun, das hält Sie bei Laune und ihre Energie bei der Stange. Wenn während ihres Urlaubs Termine für Sie vergeben werden, sorgen Sie dafür, dass diese nicht alle sofort nach Ihrer Wiederkehr stattfinden.

Geben Sie klare Order, was auf Ihrem Schreibtisch liegen darf, wenn Sie zurückkommen. Überholte Tageszeitungen, alte Werbung, nicht aktuelle Berichte haben dort nichts verloren. Die letzte Zeitung, ein aktueller Bericht, das genügt. Eine Zusammenfassung, was war, hilft Überblick zu gewinnen und Zeit zu sparen.

Dringen und Wichtig und sonst nix
Ihr Team muß die Dinge auf Ihrem Schreibtisch einteilen in
- dringend und wichtig
- dringend und nicht wichtig
- nicht dringend, aber wichtig
- nicht dringend und nicht wichtig

Letzteres wollen Sie niemals sehen, schon gar nicht nach dem Urlaub. Und vom Rest wollen Sie in der ersten Woche nur "dringend und wichtig" sehen und sonst nichts.

Löschen Sie alle Mails
Am besten wäre es, alle ungelesenen Mails einfach zu löschen. Wichtige Dinge werden ohnedies urgiert, aber das können sich nicht alle leisten. Seien Sie trotzdem großzügig, löschen Sie, was nicht unmittelbare Aktion benötigt, und vermeiden Sie es in jedem Fall, unter dem Druck des Aufarbeitens Mails voreilig zu beantworten. Qualität hat mit Gelassenheit zu tun, wahren Sie diese.

Gehen Sie es langsam an
So groß die Versuchung ist, gleich mit Volldampf loszulegen, so sehr sollten Sie das Gegenteil versuchen. Die Pufferzeiten, die Sie vorsorglich eingeplant haben, helfen Ihnen dabei. Sonst ist Ihr Elan und Ihre Freude gleich wieder verpufft.

Weitere Infos

bernd.maierhofer@dato.at
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Tel: +43 1 581 29 70
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