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Interkulturelle Zusammenarbeit Teil 2

2011/1

Die andere Seite (von Hafize Okunakol):

Die ersten Schritte waren getan. Die Bewerbung war verschickt und konkrete Fragen per Mail beantwortet. Ich spürte Interesse, Interesse an meiner Bewerbung und vor allem an meinen Fähigkeiten

Nun war es auch soweit, das Gespräch war an der Reihe. Das würde letztendlich, die entscheidende Rolle spielen. Ich konnte mir ungefähr vorstellen, welche Gedanken, vielleicht auch Vorurteile, durch den Kopf meines zukünftigen Vorgesetzten gingen. Aus diesem Grund hatte ich Befürchtungen hinsichtlich meiner Kleidung, konkreter meines Kopftuches. Was würde im Vordergrund stehen, mein Kopftuch oder meine Kompetenz?

Ich legte alle schlechten Gedanken bei Seite und motivierte mich mit den Worten meines Klassenvorstands aus der HTL, die sie mir bei meiner Matura mitgab. Sie sagte, dass es vorkommen kann, dass ich bei Bewerbungen auf mein Kopftuch angesprochen werde, ich solle aber dadurch nicht den Mut verlieren und aufgeben, sondern stets vor Augen halten, dass dadurch nicht ich, etwas verliere, sondern sie, nämlich eine kompetente Mitarbeiterin.

Also bereitete ich mich, so wie es sich auch gehört, auf das Bewerbungsgespräch vor

Das Bewerbungsgespräch

Am Tag des Gesprächs war ich sehr aufgeregt, schließlich war das mein erstes Bewerbungsgespräch, nachdem ein, mit Vorurteilen behaftetes, vor vier Jahren misslungen war.

Zu meiner Überraschung verlief das Gespräch aber sehr human, auch übliche Fragen, die einem in die Enge treiben sollen, wurden nicht gestellt. Es war ein Gespräch, das Fragen von beiden Seiten klärte und ein Kennenlernen ermöglichte. Ich erfuhr zudem auch, dass ich die einzige, weibliche Bewerberin sei, was mich aber keineswegs überraschte. Es war sogar ein gutes Gefühl zu wissen, gewisse Klischees in punkto "Frauen und Technik" zu brechen.

Im weiteren Verlauf wurde ich zu einem weiteren Gespräch eingeladen, wo ich mit meinen zukünftigen Arbeitskollegen reden und Informationen austauschen konnte. Auch hier hatte ich ein Gefühl von Offenheit und gegenseitigem Respekt.

Letztendlich waren sich das Unternehmen und ich einig eine Zusammenarbeit jenseits von Vorurteilen und Klischees zu schaffen.

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