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Was man bei der Personalsuche so alles erlebt.

Einen Job suchen kann mühsam sein passendes Personal ebenso. Ein paar Geschichten aus eigener Erfahrung, und ein paar Do's and Don'ts.

Zum Glück bleiben meine MitarbeiterInnen immer sehr lange bei mir und ich muss mich nicht sehr oft auf Personalsuche begeben. Wenn dann aber doch, bin ich immer wieder erstaunt, was da so alles falsch gemacht werden kann. Ich bin seit geraumer Zeit auch dazu übergegangen, den abgelehnten BewerberInnen auf deren Wunsch Feedback zu geben, warum sie abgelehnt wurden und bitte selbst darum, wenn mir jemand absagt.

Der Worst-Case
Alles hat gepasst, ich hatte mit der Person schon über mehrere Monate als externe Mitarbeiterin zusammengearbeitet. Die Gehaltsfrage war geklärt, Verträge unterschrieben und die Computer und Mobiltelefon samt Zubehör waren bestellt und wurden eben geliefert. Sie hatte mich bei ein paar Kundebesuchen begleitet, damit sie möglichst viel an Informationen über ihren Job erhält.

Arbeitsbeginn Monatg 9 Uhr. Um 8:30 erhalte ich am Telefon eine Absage ohne Angabe eines Grundes, nur: Ich kann das doch nicht machen, ich habe ein anderes und besseres Angebot.

Formal ist das so natürlich in Ordnung und auch verständlich, sich mehrere Optionen möglichst lange offen zu halten. Aber doch nicht so! Das tut man nicht, das ist unanständig. Da kann man nur froh sein, dass dieser Mangel an Aufrichtigkeit so früh zu Tage trat.

Tips für die Personalsuche Keine Übertreibungen
Kommunizieren Sie Tatsachen, damit sich nur die melden, die zu Ihren Angaben passen. Wenn Sie Ihre Firma größer machen als sie ist, werden Ihnen all die ablehnen, in großen Betrieben arbeiten wollen. Schade um Ihre Zeit.Sagen Sie klar, was an Skills Sie erwarten und was nicht.Bleiben Sie bei dem, was Sie suchen, realistisch.Seien Sie offen und gewähren Sie alles, was Sie an Informationen haben. Geheimnisse sind wie Bumerangs - irgendwann fliegen sie einem von der Seite an den Kopf.Legen Sie ein Formular an, auf dem Sie die Fragen und die erhaltenen Antworten festhalten, so bleiben die Gespräche vergleichbar.Lassen Sie Ihr Gegenüber reden.Sprechen Sie Unklarheiten an. Sagen Sie es auch, wenn Sie sich unsicher für eine Entscheidung fühlen. Bei einem Bewerbunsggespräch geht es darum, in kurzer Zeit möglichst viel über den anderen zu lernen. Das geht nur mit einer Mischung aus Offenheit, Entgegenkommen und offensivem Druck.Je kleiner Ihr Betrieb ist, desto wichtiger: Lernen Sie, auf Ihr Gefühl zu hören.

Tips für die Stellensuche Besorgen Sie sich Informationen über die Stelle und den Betrieb.Niemals (!) Fehler bei der Anrede oder dem Firmennamen.Es gibt formale Standards für Lebenslauf und Anschreiben - berücksichtigen Sie diese.Bei Bewerbungen per e-mail gibt es oft die Unsitte, diese mit einem Copyright-Vermerk zu versehen. Lassen Sie das.

Drum prüfe ewig, wer sich bindet
Beide Teile sollten wissen, dass Person, Position und Umfeld erst zueinander finden müssen. Kommunikations- und Teamfähigkeit sind oft wichtiger, als technische Skills.

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